OB Andreas Starke freut sich über Neuanfang bei der „Wolfsschlucht“ als bayernweites Pilotprojekt

Veröffentlicht am 17.11.2015 in Jugend

Bildquelle: © Stadt Bamberg

„In der Kommunalpolitik muss man die Gunst der Stunde nutzen,“ freuten sich Oberbürgermeister Andreas Starke und Stadtrat Norbert Tscherner. Der Bausenat der Stadt Bamberg hat der Nachnutzung der ehemaligen Jugendherberge Wolfsschlucht als „erlebnispädagogisches Kompetenzzentrum“ mit Integrationsansatz für die Flüchtlingsproblematik durch das Don Bosco Jugendwerk Bamberg zugestimmt. Der Vorsitzende des Bamberger Bürger Blocks (BBB) Norbert Tscherner zeigte sich begeistert „über den neuen Weg“. Er betonte, dass sich der lange Kampf um den Erhalt der ehemaligen Jugendherberge für das jetzt vorliegende Konzept gelohnt habe. Im Jahr 2013 hatte er 7500 Unterschriften gesammelt, um mit einem  Bürgerbegehren durchsetzen, dass das pittoreske Gebäude im Hain als Jugendeinrichtung bestehen bleibt. Oberbürgermeister Starke bedankte sich bei den Initiatoren für ihr Engagement.

Den entscheidenden Ausschlag gab das neue „Zukunftsinvestitionsprogramm“ der Bundesregierung. Mit diesem Bundesförderprogramm werden „investive Projekte mit besonderer, auch überregionaler Bedeutung, und mit sehr hoher Qualität im Hinblick auf ihre Wirkung für die soziale Integration in der Kommune und die Stadtentwicklung mit überdurchschnittlichem Investitionsvolumen oder mit hohem Innovationspotential“ gefördert, so der Finanzreferent Bertram Felix. Das Projekt „erlebnispädagogisches Kompetenzzentrum“ mit Integrationsschwerpunkt für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, in der ehemaligen Jugendherberge Wolfsschlucht erscheint nach Ansicht der Stadt Bamberg passgenau. Oberbürgermeister Starke: „Wir wechseln jetzt von der Warteschleife auf die Überholspur.“ Die geschätzten Baukosten liegen bei rund vier Millionen Euro.

Die Idee eines „erlebnispädagogischen Kompetenzzentrums“ und das aktuelle Förderprogramm sind  ein Glücksfall“, sagte Finanzreferent Bertram Felix. Unterstützung kommt auch von Emil Hartmann, Leiter des Don Bosco Jugendwerks für das integrative Pilotprojekt: „Für hier lebende Jugendliche wird der Focus auf eine sozialpädagogische Wohngruppe gelegt. Dies bedeutet, dass Jugendlichen ein Zuhause gegeben wird, die aufgrund familiärer Umstände kein stabiles Elternhaus mehr haben. Die Jugendlichen werden besonders motiviert, ihr Leben zu meistern. Durch die Kombination mit der Zielgruppe der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge, die von Haus aus motiviert und begierig nach Bildung sind, liefert das erlebnispädagogische Kompetenzzentrum einen besonderen Beitrag zur sozialen Integration.“ Ein weiterer wichtiger Baustein sei die erlebnispädagogische Komponente, so Hartmann: „Schon allein die Lage im Hain bietet im Kultur - und Freizeitbereich vielfältigste Möglichkeiten. Erlebnispädagogische Konzepte und Projekte mit den Elementen Wasser, Umwelt und Natur können dort entwickelt und die Kompetenzen der Jugendlichen in Bezug auf Gemeinschaftssinn, Sozialverhalten und Problemlösung gefördert werden.“ Dadurch, so Hartmann, werde aus „einem vermeintlichen Standportnachteil sogar ein Vorteil“.

 

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