SPD-Fraktion Bamberg sorgt sich um die Auswirkungen steigender Energiepreise für Menschen, Vereine und Unternehmen

Veröffentlicht am 21.02.2022 in Ratsfraktion

Die SPD-Stadtratsfraktion hat sich auf ihrer jüngsten Sitzung mit den stark steigenden Energiekosten auseinandergesetzt. Der Blick auf die aktuellen Heiz- und Energiekostenabrechnung treibt, nach Ansicht der SPD-Stadtratsfraktion, vielen Menschen in Bamberg den Angstschweiß auf die Stirn. "Die aktuellen Nebenkostenabrechnungen mit teilweise hohen Nachforderungen sowie deutlich höheren Abschläge für das laufende Jahr, bringen viele Menschen in eine existenzielle Notlage und führt ihnen immer mehr vor Augen, dass sie mit ihrem vorhandenen Einkommen die ansteigenden Kosten nicht mehr bezahlen können", so der SPD-Fraktionsvorsitzende Heinz Kuntke. 

Nach Einschätzungen der SPD-Stadtratsfraktion zieht sich die Sorge, durch erhöhte Energiekosten in die Armut zu rutschen, durch die ganze Gesellschaft und hat für viele Mitmenschen bedrohliche Ausmaße angenommen. "Die stark ansteigenden Energiekosten treffen nicht nur ehrenamtliche Vereine, denen das Aus droht, weil sie ihre Heizkosten nicht mehr tragen können. Auch viele Unternehmen und Selbständige in unserer Region leiden darunter, weil sie die Kostensteigerungen nicht im gleichen Umfang an die Kund:innen weitergeben können oder wollen", schildert Klaus Stieringer die Lage. 

Auch in Privathaushalten steige die Angst vor der nächsten Energierechnung. "Geringverdiener oder Menschen mit einer kleinen Rente müssen in diesem Jahr nicht nur einen deutlich größeren Teil ihres Geldes für Miete, Essen sondern auch für die stark steigenden Energiekosten ausgeben", so Stieringer weiter. Große Sorge mache sich die SPD-Fraktion insbesondere um die Menschen, die bereits jetzt mit sehr geringem Einkommen auskommen müssten. "Menschen, die Grundsicherung, Arbeitslosengeld, Rente und Bafög beziehen, erleben durch die Steigerung der Energiekosten eine faktische Kürzung ihrer Bezüge", gab SPD-Stadträtin Ingeborg Eichhorn zu bedenken. 

"Bereits jetzt können wir davon ausgehen, dass sich aufgrund der Weltmarktentwicklung die Gas- und Strompreise dramatisch weiter erhöhen werden", befürchtet auch Heinz Kuntke. "Diese Preiserhöhungen stellen ein großes sozialpolitisches Problem dar. Sie betreffen nicht nur besonders die Ärmsten, sondern sind auch für viele Rentner:innen, Familien und Arbeitnehmer:innen eine zusätzliche Belastung und ernstzunehmende Bedrohung", so Kuntke. Nach Angaben der SPD-Stadtratsfraktion zeigt eine aktuelle Studie, dass sehr viele Menschen besorgt sind, dass Heizkosten nicht mehr finanzierbar sein könnten. 

Die SPD-Fraktion sieht insbesondere die Verwaltung in der Pflicht, betroffenen Menschen durch zusätzliche Informationsangebote zum Thema Energiesparmöglichkeiten sowie bei der Beratung über mögliche finanzielle Förderungen zu helfen. "Wir sind dafür, den Bamberger:innen schnell und unbürokratisch zu helfen, und wollen die etablierten Angebote und Leistungen der Stadt ausbauen. Armut wegen steigender Energiekosten, welche dann wiederum die Teilhabe am gesamtstädtischen Leben ausschließt, darf es in einer vergleichsweise reichen Stadt wie Bamberg nicht geben", zeigte sich Heinz Kuntke überzeugt. Die SPD-Stadtratsfraktion sieht auch die neue Bundesregierung in besonderer Verantwortung, um vor dem Hintergrund der steigenden Inflation und dramatisch wachsender Energiekosten eine ausreichende und wirksame Armutsbekämpfung in Deutschland sicherzustellen.

 

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